Kamado-Rotisserie-Hähnchen
Ein ganzes Hähnchen, das sich langsam über indirekter Hitze dreht, bis die Haut tiefgolden wird und das Fleisch sich mit seinem eigenen Saft selbst beträufelt. Der Rotisserie Large macht aus einer Technik, bei der leicht etwas schiefgehen kann, die zuverlässigste Methode, ein Geflügel auf The Bastard zu braten.
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180–200°C
90 mins
Ingredients
Das Geflügel dressieren. Das Hähnchen innen und außen mit Olivenöl einreiben und anschließend großzügig mit der Trockenmischung würzen. Die Zitronenhälften, den Knoblauch und die Kräuter in die Bauchhöhle geben. Die Keulen zusammenbinden und die Flügel mit Küchengarn am Körper fixieren — eine straffe, kompakte Form ist für ein gleichmäßiges Drehen am Spieß entscheidend.
Den Spieß bestücken. Das Hähnchen der Länge nach auf die Rotisserie-Stange der Rotisserie Large stecken, sorgfältig mittig ausrichten und mit den Gabeln auf beiden Seiten fixieren. Die Stange von Hand drehen, um das Gleichgewicht zu prüfen — ein schief sitzendes Hähnchen wackelt, statt sich gleichmäßig zu drehen, und das führt zu ungleichmäßigem Garen.
The Bastard anheizen. Den Kamado für indirekte Hitze auf 180–200 °C vorbereiten. Eine mit etwas Wasser gefüllte Auffangschale direkt unter der Stelle platzieren, an der das Hähnchen hängen wird, damit Fett und Bratensaft aufgefangen werden, anstatt auf die Kohlen zu tropfen.
Einsetzen und drehen. Die Stange in die Rotisserie Large einsetzen und den Motor einschalten. Hier zeigt sich, warum die Rotisserie ihren Platz verdient: Durch die konstante, gleichmäßige Drehung wird das Hähnchen fortlaufend mit dem austretenden Eigenfett übergossen. Das Fleisch wird dadurch spürbar saftiger als bei einem Hähnchen, das unbewegt auf dem Rost liegt.
Bastard-Tipp: Kurz bevor du das Hähnchen einsetzt, eine Handvoll Apfel- oder Kirschholzchips auf die Kohlen geben — der Rauch haftet beim Drehen gleichmäßig an der Haut.
Garen lassen. Den Deckel schließen und das Hähnchen 70–90 Minuten garen lassen. Hier gibt es nichts zu tun — genau das ist der Sinn dieser Zubereitungsart.
Die Temperatur prüfen. Ab der 60-Minuten-Marke regelmäßig die Kerntemperatur an der dicksten Stelle von Brust und Keule prüfen, ohne den Knochen zu berühren. Das Hähnchen ist bei 74 °C in der Brust und 80 °C in der Keule fertig.
Ruhen lassen und tranchieren. Das Hähnchen vom Spieß nehmen und vor dem Tranchieren 10 Minuten unter Alufolie ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft im Fleisch verteilt, anstatt auf dem Schneidebrett zu landen.
Bastard-Tipp: Den Bratensaft in der Schale nicht wegwerfen. Einen Klecks Butter und einen Spritzer Zitronensaft einrühren — fertig ist eine schnelle Jus.